RAUm II | 2

17.10.2016 daHEIM: Einsichten in flüchtige Leben
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Blick in Raum II mit Installationen von barbara caveng, Diwali Hasskan, KUNSTASYL und einer Wandzeichnung von Jasim Gull

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BOOT von Diwali Hasskan mit Videos der Meeresüberquerung abgespielt auf Smartphone, Wasserflasche, Fundstück aus einem Boot an der Küste Lampedusas.

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Detail der Wandzeihnung von Jasim Gull | "Mrs. Shingal", III/6 von Ina Sado

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Ina Sado erzählt in einem 6-teiligen Zyklus anhand ihrer persönlichen Geschichte die Geschichte ihres, des jezidischen Volkes.

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Detail der Wandzeichnung von Jasim Gull

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Raumansicht mit Bodenzitat von Anna Seghers: "„… warum lässt man die Leute nicht durchziehen nach ihren neuen Wohnsitzen? Er sagte: mein Sohn, weil sich alle Länder fürchten, dass wir statt durchzuziehen, blieben wollen. Ein Transit – das ist die Erlaubnis, ein Land zu durchfahren, wenn es feststeht, dass man nicht bleiben will“

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Detail BOOT von Diwali Hasskan | Smartphone mit Videos der Meeresüberquerung auf einem Stück Holzplanke eines auf Lampedusa gelandeten Boots

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Im Vordergrund: Tasche gefüllt mit Alltagsgegenständen, die nach der Abschiebung einer Familie aus dem Kosovo in ihrem Raum in der Unterkunft Stakener Straße zurückblieben. Audioinstallation mit der Geschichte des 2015 14-jährige Latifs aus Podujeva im Kosovo. Nike Air Max: Latif's Schuhe, mit denen er den Weg von Podujeva nach Berlin überwunden hatte.

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Blick auf ZINETAS HAUS. Die Installation ist Zineta und ihre Enkeltochter Melisa gewidmet, die über zwei Jahre KUNSTASYL mit aufgebaut haben. Das Mädchen und seine Großmutter wurden am 14.4.2016 nach Bosnien abgeschoben.

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Details der Installation ZINETAS HAUS: Bild aus dem Zimmer 108 von Zineta und Melisa in der Unterkunft Staakener Straße, "Hello Kitty" aus dem Zimmer 110, zurückgeblieben nach der Abschiebung von Ruschka und Milan nach Serbien, Rollo bemalt von Hiba Abou Khashab nach einem Foto, welches den Bau von Zinetas Haus dokumentiert.

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Blick auf die Installation von Selma Murati

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Stuhl, bestickt von Zineta Jusic | Im Fernseher ein Gespräch zwischen Zineta Jusic und barbara caveng, aufgenommen am 12.4.2017 in der Ruine ihres Hauses in Tuzla.

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Wandzeichnung von Jasir Sultan Abdelkhadir

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Detail der Wandzeichnung von Jasir Sultan Abdelkhadir

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Detail der Wandzeichnung von Jasir Sultan Abdelkhadir

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Blick zurück

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Flügel des Lamassu von Mohammed Alkhatib. Relief, Beton auf Holz. "Lamassu" bezeichnet einen babylonischen Schutzgott mit Stierkörper, Flügeln und menschlichem Kopf. Die Arbeit entstand in Zusammenarbeit mit Yousef Bhnam, dem stolzen Aramäer, der in Zimmer 209 der Unterkunft Staakener Straße lebte, gewidmet

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Blick in den Raum mit der Reliefarbeit LAMASSU von Mohamed Alkhatib, dem Paar Nike Air Max von Latif Haziri, der Installation BOOT von Diwali Hasskan, der GRENZE von barbara caveng

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Wandzeichnung von Jasir Sultan Abdelkhadir, Installation von Selma Murati

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Die Installation entstand aus der Erinnerung der 20-jährigen Selma an die Flucht der Familie aus Albanien nach England während des Balkankrieges. Die damals 3-jährige geriet auf dem Schlauchboot in Panik.

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Karte mit den Fluchtwegen der Familie Murati im Jahr 1999 und 2015, gezeichnet von Omer Murati. Ziel der ersten Flucht war Grossbritannien, 2015 suchte die Familie in Deutschland Asyl.

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Durchblick auf die Wandzeichnung von Serxhio Sulaj. Stuhllehne bestickt von Zineta Jusic.

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Auschnitt aus DER SCHWARM von Serxhio Sulaj | Graphit auf Wand

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Auschnitt aus DER SCHWARM von Serxhio Sulaj | Graphit auf Wand

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"I was trying to understand what have I done to deserve what happened to me ans my family..." Textauszug aus "Mr Shingal", IV/ 6 von Ina Sado

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"Alle haben nur einen Wunsch: Abzufahren, nur eine Furcht: Zurückzubleiben." Zitat von Anna Seghers im Blickfeld zwischen Raum I und II