"All about language“ – Ein Ausflug nach Bröllin

27.10.2015 unterwegs daHEIM

Wir fahren nach Brollin. Die kultur enklaver beherberkt zeit zwei monaten eine grupe von syrian, die, wie die bewohner bei uns daHEIM, er land aufgrund des krieges verlasen haben.

Die Originalfassung des Textes wurde aus dem Gespräch mit barbara von Dachil transkribiert. Die korrigierte Fassung finden Sie untenstehend.

Wir volgen eine anladung von natassa, eine architekten aus greecen land die für einen monat als stipendiaten der rubert busch sttiftung* nach Deutschland gekommen ist. Die begegnung ist ein austausch zwischen menschen, von dennen einege nach ihre flucht in der statt gelandet sind, die anderen auf dem land. Wir fahren mit der frage, wie es gelingen kann als gefluchtete in lint licher umgebung zugang zu eine fremden geselschaft zu finden. Wie treffen auf eine grupe von Mennarn im alter zwischen 20 und 30. die geschechten von Ammar, Mohammad und Alaa sind uns vertraut: sie sind den geschechten von Serdar, Omar oder Mazen verwand. wie aber gelinkt es ihnen an disem Ort lent lischer abgeschidenheit eine vorschtalung Deutsche realität zu intwikälln? “Gar nicht.“, antworten sie.

Sie haben dise frage in den vergangenen vier wochen zusamen mit Natassa nach geschpürt. Gemeindsam haben sie ihre umgebung geschtaltät: die wenigen qwadrat mitter, die ihnen zur verfegung stähen sind individual gestaltät. Mit möbilen aus dem speicher haben sie ihren wohn-und schlaf Reumen ein personliches antlitz gegeben. Hölz betten und warmes licht schafen wohnlischkeit in der heimat losikeit. Sie alle werden den Ort verlasen, so balt sie ihre papiere haben. Nach Berlin will keiner von ihnen. Sie vessen, das die statt keine kapaziteten mehr hatt. Nur eine von ihnen hat ein konkrete ziel: Mohamed Nour, der mann aus Aleepo sied seine zukunft in Dusseldorf. Er weis, das die statt zu denn teursten in Deutschland gehört.

Es sräkt ihn nicht. Er wird Jahre brauchen, so sagt er, aber dann, wird er sein studiem aufnehmen. Er stätt unter dröck. seine familie ist immer noch in Aleepo.

„Ein leben auf dem land konnte er sich vorstellen“, sagt Omar als wir einige stunden später zurück nach Berlin fahren. Aber nicht jetzt. Erst wenn die kinder aus dem hause sind, mochte er sich mit Taghreed auf dem land nider lassen. Die vorstellung selbst versorger zu sein, gefält ihm. Aus der sicht des Gefluchteten erscheint ihm die statt beforzugt. Die syrier auf dem land bezeichnen ihre umgebung als “perfekt“. Nur der kontakt zur lokalen Bevulkerüng felt ihnen fast genzlich.

Und was sagt Khaled als wir wieder die statt grenzen von Berlin pasieren? „Oh! So viele autos! So viele menschen!“. Der zwölf jährege atmit erleichtert auf. Auf dem land leben, mochte er nicht.

 

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Wir fahren nach Bröllin. Die Kulturenklave beherbergt seit zwei Monaten eine Gruppe von Syrern, die, wie die Bewohner bei uns daHEIM ihr Land aufgrund des Krieges verlassen haben. Wir folgen einer Einladung von Natassa, einer Architektin aus Griechenland, die für einen Monat als Stipendiatin des stART Programs der Robert Bosch Stiftung* nach Deutschland gekommen ist. Die Begegnung ist ein Austausch zwischen Menschen, von denen einige nach ihrer Flucht in der Stadt gelandet sind, die anderen auf dem Land. Wir fahren mit der Frage, wie es gelingen kann, als Geflüchteter in ländlicher Umgebung Zugang zu einer fremden Gesellschaft zu finden. Wir treffen auf eineGgrupe von Männern im Alter zwischen 20 und 30. Die Geschichten von Ammar, Mohammad und Alaa sind uns vertraut: sie sind den Geschichten von Serdar, Omar oder Mazin verwandt. Wie aber gelingt es ihnen an diesem Ort ländlicher Abgeschiedenheit eine Vorstellung Deutscher Realität zu entwickeln? “Gar nicht.“, antworten sie.

Sie haben dieser Frage in den vergangenen vier Wochen zusammen mit Natassa nachgespürt. Gemeinsam haben sie ihre Umgebung gestaltet: die wenigen Quwadratmeter, die ihnen zur Verfügung stehen sind individuell gestaltet. Mit Möbeln aus dem Speicher haben sie ihren Wohn- und Schlafräumen ein personliches Antlitz gegeben. Holzbetten und warmes Licht schaffen Wohnlichkeit in der Heimatlosigkeit. Sie alle werden den Ort verlassen, sobald sie ihre Papiere haben. Nach Berlin will keiner von ihnen. Sie wissen, dass die Stadt keine Kapazitäten mehr hat. Nur einer von ihnen hat ein konkretes Ziel: Mohamed Nour, der Mann aus Aleppo sieht seine Zukunft in Düsseldorf. Er weiss, das die Stadt zu den teuersten in Deutschland gehört.

Es schreckt ihn nicht. Er wird Jahre brauchen, so sagt er, aber dann, wird er sein Studium aufnehmen. Er steht unter Druck. Seine Familie ist immer noch in Aleppo.

„Ein Leben auf dem Land könnte er sich vorstellen“, sagt Omar als wir einige Stunden später zurück nach Berlin fahren. Aber nicht jetzt. Erst wenn die Kinder aus dem Hause sind, möchte er sich mit Taghrid auf dem Land niederlassen. Die Vorstellung Selbstversorger zu sein, gefällt ihm. Aus der Sicht des Geflüchteten erscheint ihm die Stadt bevorzugt. Die Syrier auf dem Land bezeichnen ihre Umgebung als “perfekt“. Nur der Kontakt zur lokalen Bevölkerung fehlt ihnen fast gänzlich.

Und was sagt Khaled als wir wieder die Stadtgrenzen von Berlin passieren? „Oh! So viele Autos! So viele Menschen!“. Der Zwölfjährige atmet erleichtert auf. Auf dem Land leben, möchte er nicht.

 

*Opens external link in new window stART program:  ist ein Programm der  Robert Bosch Stiftung in Kooperation mit dem Goethe-Institut Thessaloniki und der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. (German Network of Community Art Centres)

KUNSTASYL photo Khaled Mounem

Zwischenstopp auf der Fahrt nach Bröllin mit Abstecher in die Kunstgemeinde Pampsee: Wasser bedeutet für Omar Heimat - Der Bäcker aus Syrien hat bis 2014 mit seiner Familie in der Hafenstadt Latakia gelebt.

KUNSTASYL photo Khaled Mounem

Besuch in der Kunstgemeinde Pampsee. "Kennst du hier jeden?" fragte mich Khaled als wir die Dorfstraße langspazieren. So klopfen wir als erstes bei meiner ehemaligen Nachbarin Anke an die Türe.

KUNSTASYL photo Khaled Mounem

Im Haus Dorfstraße 101 wohnen Oswald und Wanda. Wahrscheinlich begrüsst Wanda das erstemal Gäste aus dem Irak, aus Syrien und Tunesien.

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Auf dem Weg zum Lunch bei Karin Völlm

KUNSTASYL photo Khaled Mounem

Karins Kunsthandfertigkeit ermöglicht die Kooperation zwischen der Kunstgemeinde Pampsee und KUNSTASYL: Die Strickbegeisterte beteiligt sich an der Produktion von KUNSTASYL - Mützen.

caveng_KUNSTASYL

Zu Gast bei Karin Völlm: Aymen, Omar, Susanne Völlm, bc, Dachil bei hausgemachter Kürbissuppe

KUNSTASYL photo Dachil Sado

Khaled trägt die KUNSTASYL - Fahne durchs Dorf.

KUNSTASYL photo bc

Gäste aus weiter Ferne machen Rast an der Miete in Pampsee: Dachil trennen 3736 km von seiner Heimatstadt Shingal, Khaled stammt aus dem 3713 km entfernten Damaskus, Aymen lebte im 2151 km entfernten Tunis und Omar hat bis 2014 im 3707 km entfernten Latakia Brot gebacken.

KUNSTASYL photo Dachil Sado

Ankunft in Broellin: Aymen| bc | Peter | Ammar | Omar | Alaa

KUNSTASYL photo Dachil Sado

Omar | Mohamed Nour | Ammar | Mohammad Sannib

KUNSTASYL photo Khaled Mounem

Peter und Barthel, zwei aus dem Team , die für das Geschehen auf Schloss Bröllin verantwortlich zeichen | bc

KUNSTASYL photo Khaled Mounem

Peter | Mohamad Sannib in Rückenansicht | Mohamed Nour | Natassa, Architektin und Stipendiatin des stART - Programmes der Robert-Bosch-Stiftung*

KUNSTASYL photo Khaled Mounem

Lassen sich wohnen im Provisorium und Behaglichkeit verbinden? Die griechische Architektin Natassa hat zusammen mit den Bewohnern aus Syriern in einem praktischen Versuch "ankommen und wohnen" thematisiert: Dazu gehört auch das Schlafen in Betten aus der Gründerzeit

KUNSTASYL photo Khaled Mounem

Ausdruck in der Kunst : Zwei Bilder mit found objects visualisieren Hoffnungen und Erlebtes.

KUNSTASYL photo Khaled Mounem

Wärmendes Licht

KUNSTASYL photo Khaled Mounem

Bilder: zum Teil wurden sie auf dem Speicher der Anlage gefunden, einige sind von den BewohnerInnen selbst gestaltet

KUNSTASYL photo Khaled Mounem

Auch Ibrahim verbringt seine ersten Wochen in Deutschland auf Schloss Bröllin

KUNSTASYL photo Khaled Mounem

Ammar | Ibrahim

KUNSTASYL photo Khaled Mounem

Details der raumgestaltung

KUNSTASYL photo Khaled Mounem

Erinnert an die Rettungsdecke: güldener Bettüberwurf in Satin

KUNSTASYL photo Khaled Mounem

Lichtobjekt

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Ammar | Mohamed

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Unabdingbar: der Router - die Nabelschnur zur Welt

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Coffee table mit arbisch - deutschem Wörterbuch und KUNSTASYL Mütze

KUNSTASYL photo Khaled Mounem

all about language: Mohamed | Omar | Alaa

all about language: Dachil

Ein Stück Zukunft: Alaa hat auf der Fahrt übers Meer das Letzte verloren. Einzig sein Abiturzeugnis konnte er aus den Wellen retten, als das Boot überflutet wurde. Bei allem Unglück: Das zerissene Stück Papier ist seine Eintrittskarte an eine deutsche Univesität.

Khaled im Duell gegen eine Schlossbewohnerin